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FDP-Fraktionsabgeordnete zu Informationsgesprächen in Brüssel

(24.03.2010)

EU-Parlament

Brüssel/Dresden. Drei Abgeordnete der FDP-Landtagsfraktion sind am Montag und Dienstag mit Vertretern des Europäischen Parlaments in Brüssel zu Gesprächen zusammengekommen. „Europa wird immer bedeutender für Deutschland und Sachsen – sei es in der Gesetzgebung oder bei der finanziellen Förderung verschiedenster Projekte“, erklärte Nico Tippelt. „Deshalb ist es wichtig, dass wir wissen, wie die Prozesse in der EU ablaufen und wo Möglichkeiten der Mitwirkung bestehen.“

Auf dem Programm standen Gespräche unter anderem mit dem Europa-Abgeordneten Michael Theurer und der Britin Diana Willis, die Mitglied im Petitionsausschuss ist. „Die Arbeit dieses Ausschusses interessierte uns besonders, weil hier die Bürger die Möglichkeit haben, sich in die Politik einzubringen“, sagte Tippelt, der wie die beiden anderen mitgereisten FDP-Abgeordneten, Tino Günther und Anja Jonas, selbst Mitglied des sächsischen Petitionsausschusses ist. Die Delegation nahm auch an einer Sitzung der EU-Parlamentarier teil. "Es war sehr beeindruckend", so Tippelt, "die Arbeit des Petitionsausschusses und die lebendigen Debatten zu verfolgen."

Mazzoni

Die Vorsitzende des europäischen Petitionsausschusses: Erminia Mazzoni.

Um die Interessen Sachsens auch auf europäischer Ebene zu vertreten, hat der Freistaat 1991 ein Verbindungsbüro in Brüssel eingerichtet. In einem ausführlichen Gespräch tauschten sich dessen Leiter, Wolf-Eberhard Kuhl, und Nico Tippelt über die Europäische Union und die Rolle Sachsens aus. „Europa ist für viele Menschen leider immer noch sehr weit weg", sagte der Landtagsabgeordnete. "Deshalb wollen wir mit unserem Besuch in Brüssel auch erreichen, dass Sachsen und die EU noch ein Stück näher zusammenrücken.“

Theurer

Der Europa-Abgeordnete Michael Theurer.

Fotos (3): Europäisches Parlament