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Mehr als 200 Besucher beim Politischen Aschermittwoch in Plauen

(09.03.2011) Rösler würdigt kommunale Verankerung der FDP Sachsen

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Plauen. Über 200 Besucher beim Politischen Aschermittwoch in Plauen – Stargast bei der traditionellen Veranstaltung der FDP im Vogtland war Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler. In seiner unterhaltsamen Rede sparte der 38-Jährige auch nicht mit bissiger Kritik an überzogenen und teils widersinnigen Regeln und Vorschriften im Gesundheitswesen. Zur Lage der FDP sagte Rösler: „Wir können die verlorene Akzeptanz nur durch kontinuierliche Arbeit zurück gewinnen. Es wird nicht besser, wenn man die Fehler der Vergangenheit lautstark wiederholt.“ Stattdessen müsse die FDP stärker die erreichten Erfolge hervorheben, sagte Rösler selbstbewusst.

Um die Zukunft der sächsischen FDP macht sich Rösler ohnehin keine Sorgen. Mit großem Respekt würdigte er die starke kommunale Verankerung der Freien Demokraten in Sachsen. Im Freistaat stelle die FDP mehr Oberbürgermeister als die Landesverbände in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Weitere Redner in der Plauener Festhalle waren der FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther, der Kreisvorsitzende Martin Treeck und der Landtagsvizepräsident Prof. Dr. Andreas Schmalfuß. Vor allem Schmalfuß ging wie zum Aschermittwoch üblich scharf mit dem politischen Gegner ins Gericht. Mit Blick auf den Landtag bescheinigte er der SPD, kreativlos und ein Schatten ihrer selbst zu sein. Die Grünen machten im Parlament vor allem durch zahlreiche „unsinnige Anfragen wie zur Erdölförderung und Straßenbegrünungen“ auf sich aufmerksam. Die Grünen seien deshalb die „größten Papierverschwender“ in Sachsen.