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Podiumsdiskussionen mit Studierenden in Dresden und Chemnitz

(14.06.2010) Tippelt: "Bildung höchste Priorität einräumen"

Diskussion TU Dresden

Dresden/Chemnitz. In zwei Podiumsdiskussion hat der Landtagsabgeordnete Nico Tippelt mit Vertretern sächsischer Studierender und den hochschulpolitischen Sprechern der Oppositionsparteien im sächsischen Landtag über das Bildungssystem des Freistaates diskutiert. Beim „OpenCampus“ der Technischen Universität Dresden am 1. Juni und bei einer Veranstaltung der Technischen Universität Chemnitz am 8. Juni sprach sich der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion dafür aus, Bildung auch in Krisenzeiten die höchste Priorität einzuräumen.

„In der aktuellen Haushaltsdiskussion, in der es um Einsparungen im Milliarden-Euro-Bereich geht, muss es unser Ziel sein, die Mittel für Bildung zumindest konstant zu halten. Natürlich müssen wir als Regierungskoalition darauf achten, dass wir nicht über unsere Verhältnisse leben. Auch angesichts sinkender Einnahmen – zum Beispiel aus dem Solidarpakt II – sind wir gezwungen, uns darauf einzustellen, in Zukunft deutlich weniger Finanzmittel zur Verfügung zu haben", sagte Tippelt. Das zahlreiche Lob aus anderen Bundesländern an der umsichtigen Haushaltsführung im Freistaat gebe FDP und CDU recht.

„Es ist daher unablässig, dass wir die Mittel, die uns dann noch zur Verfügung stehen, effizient einsetzen und darauf überprüfen, ob sie wirklich sinnvoll verwendet werden“, betonte der Abgeordnete. Es dürfe nicht an der falschen Stelle gespart werden. „Gerade die Lehrerausbildung, in der das wesentliche Potenzial unseres Bildungssystems liegt, muss dem tatsächlichen Bedarf entsprechen.“

Darüber hinaus sollten auch weitere Partner mit ins Boot geholt werden. „Ich freue mich, dass es den Hochschulen in Sachsen immer besser gelingt, Drittmittel einzuwerben, und dass die Wirtschaft sich stärker für den akademischen Nachwuchs und die Forschung einsetzt“, sagte Tippelt. „Diese Gelder helfen uns dabei, dass Sachsen auch in Zukunft Bildungsland bleibt.“ Des Weiteren machte sich Tippelt in der Diskussion für das geplante nationale Stipendienprogramm stark: „Gerade im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe wird es eine zusätzliche und leistungsorientierte Komponente bei der zukünftigen Studienfinanzierung darstellen.“

Foto: Stura Dresden